Wann machen wir denn mal wieder Spanferkel? Das Wetter ist gerade so schön!“ So oder ähnlich wurde unser Wanderwart Klaus bei jeder passenden Gelegenheit von mir begrüßt. Am 2. Augustwochenende hatte ich ihn dann endlich so weit.
Am Freitag fuhren wir zur Schlachterei Sebert nach Geismar: Schweini holen. Das Spanferkel war schon so gut vorbereitet, dass wir nur noch rituelle Waschungen vornehmen mussten, incl. Borstenschnitt. Jetzt nur noch innen mit Salz ausreiben und Gemüsezwiebeln einfüllen. Doch dann kam der komplizierte Teil. Das Schwein musste wieder mit Draht zugefrickelt werden, damit nichts rauslaufen kann. Ein Chirurgie-Crashkurs wäre hier hilfreich gewesen. Jetzt noch das Schwein auf den Spieß zergeln, mit Klammern sichern, in ein Tuch wickeln, in den kühlen Keller der Kleinsporthalle zum Übernachten bringen und Ruck, Zuck ist ein Nachmittag vorbei.
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